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Contents
Subsections
- Probenhalter und Probe aus dem STM entfernen
- Scanner halb hochfahren und mit Wobbelstick vorsichtig abziehen (Magnethalterung)
- Scanner auf Transferblock (Pinöppel zeigt nach oben, in der Schleuse zum Transferstab hin) setzten.
- Scanner in die Schleuse bringen, beim Durchgang von dem Ventil zur Schleuse
die Transfergabel etwa
kippen.
Figure:
Ätzaufbau, siehe Diplomarbeit P.Zahl
![\includegraphics[width=8cm]{aetz}](gxsm-img46.png) |
Figure:
Spitzenätzschaltung, Version vom 15.8.1996
 |
- Beide VA-Ringe in die Ätzschale einsetzen
- Ätzschale zu
mit 2n-Natronlauge füllen
- Elektronik anschließen:
(meine freifliegende Platine + Netzteil + Ätzaufbau)
- Verkabelung prüfen:
- Blaues Kabel mit Krokoklemme an Minus-Elektrode (Blechring) anschließen.
- Rotes Kabel (Plus-Pol vom Netzgerät) an den Ätzaufbau anschließen.
(ist mit dem Spitzehalter (VA-Kapilare) verbunden)
- +5V an dem schwarzen Kästchen prüfen:
- Zuerst unbedingt die Kabel zur Ätzschaltung abziehen !
- Stromversorgung über Batterieklip (Klip an Klip...) zum Netztgerät (rot: Plus, blau: Minus)
- Netzgerät auf 12V stellen.
- Rote Buchse: +5V
- Gelbe Buchse: 0V
- ggf 5V neu einstellen (mit Drehknopf)
- Kabel zur Ätzkiste wieder anschließen.
- 0,25mm Wolframdraht (ca. 20cm Länge) mit Propanol abwischen und in Ätzhalter (VA-Kapillare) einführen.
- Den Draht etwa 6mm aus der Kapillare herausstehen lassen und ausrichten (parallel zur Kapillare, sehr wichtig !).
- Den Draht ca. 4mm in die Lauge tauchen und kurz anätzen. (wird blank)
Dazu:
- Netzgerät (NG) auf 20V stellen
- Start Taste (gelbe Taste auf der Ätzplatine) drücken (rote LED geht an)
- Anätzen beobachten (Blasen am Draht)
- NG auf 12V stellen, dabei sollte die LED auch ausgehen ! (falls nicht: NG abstellen)
- Drahtende auf Oberflächenkontakt einstellen und dann genau 2mm eintauchen
- Bei typ. 12V am NG den Starttaster drücken (ggf. Staubdach aufsetzen) und
warten bis die LED ausgeht.
(Keine Vibration, kein Luftzug etc. während des Ätzens !!!)
- Sichtkontrolle: Spitzenrest abgefallen und Spitze OK ?
Falls nicht: Etwas Draht nachschieben und erneut ...
- Spitze mit Halter ausbauen
- Spitze unter sehr flachem Winkel in dest. Wasser tauchen und vorsichtig schwenken
- Mikroskop: Spitze im Halter lassen und Spitze begutachten.
Es sollten keine Absätze, Knubel, etc. im Profil zu sehen sein.
Es darf nur ein gleichförmig auf die Spitze zulaufender sauberer
Bogen erscheinen, an der Spitze
sollte die Auflösung des Mikroskops scheitern und es dürfen nur Interferenzen
zu sehen sein.
- Spitze OK ? Falls ja: Spitze mit einer Pinzette halten und auf etwa 10mm Länge abschneiden.
Falls nicht: Etwas Draht nachschieben und erneut ...
- Spitze in Spitzenhalteblock abstellen - fertig.
- Schleuse mit
belüften
- Spitze mit einer Pinzette in die Heizvorrichtung (Mo-Blech Wendel in der
Probengarage) einlegen. Dabei die Spitze nach außen hervorstehen lassen
und beim Ablegen darauf achten, daß die Spitze nicht herunterfällt.
(etwas knifflig)
- Schleuse abpumpen, warten bis
mbar
- Verkabelung zum 30A Centro prüfen !
(zwei Plus Leitungen mit zwei Fliegenbeinen an Pin 4 (P1) der Probengaragendurchführung und eine dicke Masseleitung)
- Die Wendel mit ca. 10 ...15A zur Rotgluht bringen und abstellen. Die Spitze
sollte kurz nachleuchten.
- Schleuse mit
belüften
- Die Spitze nochmals im Mikroskop begutachten.
- Scanner (mit Transferblock) aus der Schleuse holen und auf Papier absetzten.
- Alte Spitze aus dem Scanner entfernen, dazu mit kleinem Schraubendreher die Halteschraube lösen.
- Neue Spitze auf Länge schneiden (ca. 5mm) und einsetzen, kleine Schraube leicht anziehen.
- Scanner in die Schleusengabel setzten.
- Schleuse abpumpen, warten bis
mbar
- Scanner mit der Gabel über einem der Heizstäbe der Probengarage positionieren
- Heizung anstellen (ca. 40W)
- Mindestens 5h heizen
- Scanner zum STM transferieren und einsetzten (siehe Scanner-Ausbau).
Probe präparieren etc., und in STM setzten. Dazu die Spitze ganz nach unten fahren !
- Oszi: TimeBase=20ms, CH1=
, 5 oder 2V/Div, CH2=
, 50mV/Div
- (old: nur OS/2) Den DSP-Ordner auf der OS/2 Arbeitsoberfläche öffnen.
- (old: nur OS/2) Programm-Symbol DSP-Start aufrufen.
Meldung: Programm läuft, Taste drücken.
OK: DSP-Programm läuft jetzt und an der Koppelbox blinkt die LED "`Blink"'
- xxsm Programm mit Hardwaresupport starten, (ggf. mit Script stm, htstm, ...)
- DSP-Annäherungsparameter: vier Werte prüfen (Richtwerte: 18; 0,08s; 0,05%; 0,1%)
- DSP-Regelparameter: (Richtwerte: 2V; 0,4nA; CP=0,01; CI=0,012)
- DSP-Komandopanel: Regler Start,
läuft gegen Min-Wert (Piezo ausgestreckt)
- Manuelle Annäherung mit visueller Kontrolle im Mikroskop
- Drehknopf (Poti) an der Piezo-Handsteuerung auf 10 (schnell)
- Mikroskop auf kleinste Vergrößereung stellen, ggf. Beleuchtung optimieren
- Probe etwa mittig unter der Spitze plazieren.
- Achtung hohe Spannung:
auf keinem Fall die Piezoantriebe der Probenverschiebeeinrichtung
mit dem Probenhalter berühren !
- Spitze an die Probe grob heranfahren (Spiegelbild wird sichtbar)
- Poti auf 3,1 stellen
- Mikroskop auf maximale Vergrößerung stellen
- Spitze bis auf einen virtuellen Abstand von 1mm annähern (ca. 1/120mm)
- Lampe ausschalten, Luftfüße auf Funktion überprüfen, alle unnötigen Bodenkontakte
vermeiden.
- Drehknopf (Poti) an der Piezo-Handsteuerung auf 3,16 (Quantum)
- Piezoverstärker Einstellungen überprüfen: X,Y=2, Z=5, Z-Offset=5,0 (Mitte)
- DSP-Komandopanel: Spitze nähern starten
- Oszi beobachten: 18 Pulse, Regler ein: Spitze nähert sich, Spitze zurück, etc.
- Bei Erfolg: Automatischer Übergang in den Betriebsbereiten Zustand, Regler aktiv
- Bei Vorzeitigem Abbruch (Störung wurde als Tunnelstrom gedeutet)
gibt es keine Tunnelstromanzeige, dann das Annähern erneut starten !
- Das wars !
- viele Bilder aufnehmen ...
- Hinweis: Die Annäherungsstelle ist oft schlecht, X,Y-Offset etwas verstellen !
- Sicherheitshinweise:
- Z-Piezospannung immer positiv (typ: 0...+80V) (Dann kein Crash bei Stromausfall !)
(Oszi CH1) im Mittel immer um Null herum, nie größer 4V ! (ab +5V Crashgefahr !!!!)
- Bei starker thermischer Drift immer
beobachten, ggf. Offset korrigieren. Sonst Crashgefahr !!!
- Abs. Tunnelspannung nie größer 8V ! (Ab besteht 10V Gefahr den Tunnelstromverstärker zu killen !!!)
- Nie die X/Y Sliderpiezos mit der Probe / dem Probenhalter berühren, Sicherheitsabstand von 1mm einhalten !! (Hohe Spannungen beim ansteuern der Piezos
killen den Bias Voltage Amplifier)
- Beim tunneln nie die STM-Anlage berühren, Crash-Gefahr !
- Den X,Y,Z-Offset nie schlagartig verstellen, Crash-Gefahr !
- Z-Offset auf 0,0 (U=-150V)
- DSP-Komandopanel: Spitze entfernen, Poti auf 10 stellen
- Warten bis Spitze ganz unten angekommen ist
- Poti auf 1 (zur Sicherheit)
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Percy Zahl
2002-05-08